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Wie der FC Augsburg bewusst Mainz 05 schadet

Liebe Fans des 1. FSV Mainz 05,

die Niederlage gegen 1860 steckt uns noch in den Knochen, doch langsam sammelt die Fanszene Ihre Kräfte für das anstehende Spiel beim FC Augsburg, um dort in dieser schwierigen Situation der 12. Mann zu sein und mit aller Kraft unseren Jungs den Rücken zu stärken. Die Diskussionen der vergangenen Tage drehten sich um nichts anderes, wir wissen dass auch wir Fans nun Vollgas geben müssen, um uns aus dem Loch zu holen. Nun kam gestern der Hammer, der FC Augsburg verbietet uns sämtliche Fanutensilien, keine Banner, keine großen Fahnen, keine Doppelhalter, keine Megaphone und keine Trommeln. Nichts was uns irgendwie nützen könnte das Team zu unterstützen wurde genehmigt. Dass man seinen Schal mitnehmen darf, ein Wunder!

Da in den vergangenen Jahren nie etwas bei unseren Gastspielen vorgefallen war, reagierten wir mit Verwunderung auf diese Verbote und fragten nach. Die nun folgende Antwort ließ uns völlig aus den Socken kippen: Konfetti! Richtig ihr habt euch nicht verlesen, der FC Augsburg begründet dieses Verbot damit, dass im letzten Jahr nicht genehmigtes Konfetti mit in den Block genommen wurde. Es geht hier nicht um Pyrotechnik, nicht um Gewalt oder sonst irgendetwas…es geht um kleine Papierfetzen. Es geht darum, dass gegen den Willen des dortigen Sicherheitsbeauftragten Edgar Schweininger im letzten Jahr ein paar Papierschnipsel den Weg in den Block gefunden hatten. Der Mann ist also scheinbar persönlich so angepisst von dieser Tatsache und den Diskussionen am Stadioneingang im letzten Jahr, dass er die gesamte Mainzer Fanszene kollektiv abstraft!

Der FC Augsburg verschafft sich auf diese Weise einen Wettbewerbsvorteil, während die eigenen Fans aus dem Vollen schöpfen können, wird die Mainzer Mannschaft bewusst um diesen Rückhalt beraubt. Ein nicht nur unsportliches, sondern auch unfaires Verhalten, dass dem Gedanken eines fairen Wettbewerbs widerspricht. Bei verletzter Eitelkeit verliert man in Augsburg wohl den letzten Funken Anstand und Sportsgeist. Unter diesen Voraussetzungen scheint ein vernünftiger Support der Mannschaft nicht durchführbar. Derartig beschnitten selbst um elementare Bestandteile wie Megaphone und Trommeln bleibt uns keine ausreichende und akzeptable Möglichkeit der Unterstützung. Selbstverständlich haben wir auch unsere Mannschaft über diese schwierige Situation informiert.

Gerade vor dem Hintergrund, dass Fans des FC Augsburg im letzten Jahr in Mainz eine Demonstration für Fanrechte durchführten und dabei auch von ihrem Verein unterstützt wurden, spotten diese Maßnahmen jeder Beschreibung.

Es bleibt fest zu halten, dass es in diesem Verbot um kein irgendwie geartetes Sicherheitsbedenken geht, sondern einzig um allein um die persönlichen Befindlichkeiten von Herrn Schweininger. Ein Racheakt, der alle Mainzer Fans treffen soll und noch viel schlimmer eine gute Unterstützung der Mannschaft unmöglich macht!

Wir fordern daher den FC Augsburg dazu auf diese absurden Verbote umgehend aufzuheben und sämtliche im letzten Jahr genehmigten Fanutensilien auch in diesem Jahr zu genehmigen.

Mainzer Fanhilfe

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